Kultur kompakt
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Zwischen Kapitalismuskritik und Poesie: «Work body» begeistert

2. September 2026 · 21 Min.

Das Stück «Work Body» setzt einen behinderten Körper als poetisches und politisches Mittel ein, um Kapitalismuskritik, Arbeitsrealität und Widerstand sichtbar zu machen.

Die Sendung beginnt mit einer ausführlichen Besprechung des performativen Stücks «Work Body», in dem ein behinderter Körper als Medium politischer Kritik und Erinnerung verwendet wird; Tanzkritikerin Maja Künzler erläutert Inszenierung, Sprache und Form. Moderiert wird die Folge von Bodo Frick. Weitere kurze Kulturmeldungen behandeln eine Auszeichnung für eine international berühmte Pianistin, das Animationsfilmfestival Fantoche mit zwei chinesischen Produktionen (Kommentar von Christian Gasser) sowie Frauenrechte in der Türkei und einen neuen Roman von Rachel Cusk, den Literaturredaktorin Katja Schönherr einordnet.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

«Work Body» — Behinderter Körper zwischen Performance und Politik · ab 00:37
Auszeichnung für eine Pianistin · ab 05:27
Fantoche in Baden: Zwei chinesische Animationsfilme · ab 06:41
Frauenrechte in der Türkei: Repression und Widerstand · ab 11:07
Rachel Cusk: Neuer Roman «Das Leben der M» · ab 16:07

Wer spricht

B
Bodo FrickHOST

Bodo Frick ist der Moderator der Sendung «Kultur kompakt» und führt die Hörerinnen und Hörer durch die Beiträge dieser Episode.

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M
Maja KünzlerGAST

Tanzkritikerin Maja Künzler war für die Sendung vor Ort beim Theaterfestival Basel und analysiert das Stück 'Work Body' mit Blick auf Inszenierung, Choreografie, Bühnenbild und die politische Lesart des behinderten Körpers als Form des Widerstands.

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C
Christian GasserGAST

Comic- und Filmexperte Christian Gasser berichtet vom Animationsfilmfestival in Baden (Fantoche) und erläutert in der Sendung die Bandbreite des aktuellen chinesischen Animationsfilms anhand der präsentierten Langfilme.

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K
Katja SchönherrGAST

Katja Schönherr ist SRF-Literaturredaktorin. Sie bringt Lilli Tollkiens Debüt in die Sendung, beschreibt den Roman als temporeich und kraftvoll, analysiert Themen wie Sucht, Vernachlässigung und Grenzverletzungen in der Männer-WG und betont die autobiografisch geprägte Dringlichkeit und die letztliche Befreiungsperspektive der Protagonistin.

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