Lanz + Precht
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Lanz + Precht

#249 (Wann ist ein Mann ein Mann?)

11. Juni 2026 · 1 Std. 3 Min.

Junge Männer stecken in einer Identitätskrise: Abgelehnt von progressiven Bewegungen und ohne positive Vorbilder, werden sie anfällig für rechtspopulistische Ideologien und ultrakonservative Männlichkeitsbilder.

Lanz und Precht diskutieren die Krise der Männlichkeit als zentralen Treiber für Rechtspopulismus. Sie analysieren, wie der Feminismus vom Gleichheits- zum Differenzfeminismus verschoben hat, wie junge Männer sich kollektiv beschuldigt fühlen, und wie Rechtspopulisten mit primitiven Männerbildern gezielt diese desillusionierte Gruppe ansprechen. Das Gespräch beleuchtet sowohl die strukturellen Probleme als auch die psychologische Anfälligkeit dieser Generation für extremistische Narrative.

Themen & Erkenntnisse

Trumps Geburtstagsfeier und das autoritäre Männlichkeitsbild · ab 00:10
Die Krise der Männlichkeit und der Feminismus-Wandel · ab 07:46
Junge Männer zwischen zwei konkurrierenden schädlichen Narrativen · ab 24:22
Strukturelle Probleme und die männliche Einsamkeitsepidemie · ab 41:00
Persönliche Prägungen und die Suche nach legitimen Männlichkeitsbildern · ab 51:44

Wer spricht

M
Markus LanzHOST

Markus Lanz ist Journalist und TV‑Moderator; in der Sendung leitet er die Diskussion, stellt politische und gesellschaftliche Fragen zur Digitalisierung und KI und bringt Beobachtungen aus Medien und Gesprächen ein.

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R
Richard David PrechtHOST

Richard David Precht ist Philosoph und Autor; er diskutiert in der Folge ausführlich gesellschaftliche, kulturelle und ethische Folgen der Digitalisierung und KI, nennt historische Vergleiche und verweist auf sein gerade erstelltes viertes Buch zum Thema.

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