Literaturclub Interview
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Alex Capus über «Querfeldein»

20. Juli 2026 · 34 Min.

Alex Gabbü erzählt, wie eine recherchierte Begebenheit an der Grenze den Rahmen für einen Roman über Grenzen, Solidarität und lang dauernde Bindungen bildet.

Im Gespräch erklärt Alex Gabbü, wie ihn der merkwürdige Name «Gasthof zur Moskau» und der reale Schmugglerfall an der Grenze 1933 dazu inspirierten, einen Roman zu schreiben. Er verbindet die historische Kernhandlung mit der Lebensgeschichte eines Wirts und seiner Familie, thematisiert Grenzen als verbindende und trennende Kräfte und betont die Bedeutung persönlicher Erfahrung und gründlicher Recherche fürs Schreiben.

Zahlen & Fakten

1902–1933

Zeitspanne, über die sich die Handlung des Romans erstreckt.

1933

Jahr der zentralen Schmugglerentführung an der Grenze (Sommer/Mitte August 1933).

1 zu 100.000

Vom Autor beschriebene extrem unwahrscheinliche Glückssträhne des Wirts im Casino (Auslöser für seinen Aufstieg).

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

über 30 Jahre

Der Autor erwähnt, seit über 30 Jahren verheiratet zu sein; der Roman deckt mehrere Jahrzehnte ab.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Historischer Kernfall: Schmugglerentführung 1933 und Reaktion · ab 01:09
Figuren, Familie und das Thema Grenzen im Roman · ab 08:24
Recherche, Fakt vs. Fiktion und stilistische Entscheidungen · ab 23:24

Quellen

StudieDissertation von Franco Battel (zur Geschichte von Ramsen und dem Grenzfall).

Akte im Bundesarchiv in Bern zum Fall Hermann Weber (Signalisiert als Recherchequelle im Interview).

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

M
Michael LuisiHOST

Michael Luisi führt als Moderator das Gespräch in der Sendung «Literaturclub Interview». Er leitet das Interview, stellt Fragen zur Entstehung und Thematik des Romans und moderiert das Gespräch mit dem eingeladenen Autor.

Alle Auftritte von Michael Luisi
A
Alex GabbüGAST

Alex Gabbü ist der Gesprächspartner und Autor des Romans «Querfeldein». Im Interview spricht er über seine Recherche (u. a. Archivarbeit und eine Dissertation von Franco Battel), sein Studium der Geschichte in Basel, frühere journalistische Tätigkeit bei einer Nachrichtenagentur sowie über Themen wie Grenzen, familiäre Bindungen und das Verhältnis von Fakt und Fiktion im Schreiben.

Alle Auftritte von Alex Gabbü

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