
Daimler betrieb über Jahre ein systematisches, international organisiertes Schmiergeldnetzwerk mit verdeckten Konten und Scheinrechnungen, das erst durch einen Whistleblower und US-Behörden aufgedeckt wurde.
Die Folge rekonstruiert, wie Daimler zwischen Ende der 1990er und 2008 ein weit verzweigtes Bestechungssystem nutzte: über Drittkonten, Scheinfirmen und gefälschte Buchungsposten wurden Gelder an Amtsträger in Dutzenden Ländern transferiert. Interne Warnungen blieben lange ohne Effekt, erst ein Whistleblower und Ermittlungen der US-Behörden führten zu umfangreichen Untersuchungen. 2010 einigte sich Daimler auf einen Vergleich und zahlte hohe Summen; als Folge wurden Compliance-Strukturen ausgebaut.
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