Auch heimische Mücken verbreiten West-Nil-Virus
23. Juli 2026 · 3 Min.
Dr. Doreen Werner erklärt, dass vor allem heimische Stechmücken – nicht die invasive Tigermücke – aktuell das größere Gesundheitsrisiko darstellen, weil sie Erreger wie das West‑Nil‑Virus in Mitteldeutschland übertragen können.
Im Beitrag von Stefan Kloss erläutert Dr. Doreen Werner vom Mückenatlas, dass von den über 50 in Deutschland vorkommenden Stechmückenarten jede unterschiedliche Übertragungskompetenzen besitzt. Entgegen gängiger Annahmen geht von der asiatischen Tigermücke derzeit keine große Gefahr aus; relevante Übertragungen erfolgen eher durch einheimische Arten wie die Hausmücke. Das West‑Nil‑Virus wird als Beispiel für ein zirkulierendes Virus genannt. Der Mückenatlas sammelt dafür Daten mit Hilfe der Bevölkerung.
Zahlen & Fakten
2012
Startjahr des Mückenatlas
42.000
rund 42.000 Teilnehmer am Mückenatlas in Deutschland (bisher)
mehr als 250.000
mehr als 250.000 eingeschickte Stechmücken für die Forschung
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SStefan KlossHOST
Stefan Kloss wird im Transkript als derjenige genannt, der berichtet. Er führt die Berichterstattung über Bußgelder im Ausland.
Alle Auftritte von Stefan Kloss →DDr. Doreen WernerGAST
Leitet den Mückenatlas; genannt als Wissenschaftlerin vom Leibniz‑Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (gemeinsam mit dem Friedrich‑Löffler‑Institut). Erklärt die unterschiedlichen Übertragungskompetenzen von Stechmücken und informiert über das West‑Nil‑Virus sowie die Beteiligungsmöglichkeiten der Bevölkerung.
Alle Auftritte von Dr. Doreen Werner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.