DDR-Sprinterin: Doping-Tabletten haben mich krank gemacht
5. August 2026 · 4 Min.
Gesine Tettenborn berichtet, dass staatliches Doping in der DDR sie krank gemacht hat.
In einem Beitrag von Nils Buhler und Steffen Lipsch erzählt Gesine Tettenborn, wie ihr in der DDR ohne Aufklärung Tabletten verabreicht wurden, die sie später krank machten. Der Leipziger Psychiater Georg Schomerus erklärt, dass viele SED-Opfer ähnliche psychische und körperliche Folgen haben und oft keine Anerkennung erhalten. Die Folge ordnet das individuelle Schicksal in den Kontext des Opferentschädigungsgesetzes von 2025 und der Debatte um Rentenansprüche für Dopingopfer.
Zahlen & Fakten
15.000
Anzahl junger Menschen, die laut Experten in der DDR regelmäßig ohne Aufklärung gedopt wurden
17
Alter, in dem Gesine Tettenborn in die Olympia-Nationalmannschaft aufgenommen wurde
64
Alter der heute 64-Jährigen Gesine Tettenborn
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2025
Jahr des genannten Opferentschädigungsgesetzes
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
NNils BuhlerHOST
Im Beitrag genannter Sprecher; leitet die Folge ein und führt durch das Thema Baunormen.
Alle Auftritte von Nils Buhler →SSteffen LipschHOST
Reporter/Redakteur, der zusammen mit Nils Buhler den Beitrag zu Gesine Tettenborns Erfahrungen mit staatlichem Doping recherchiert und präsentiert.
Alle Auftritte von Steffen Lipsch →GGesine TettenbornGAST
Ehemalige DDR-Sprinterin; mit 17 Jahren in die Olympia-Nationalmannschaft aufgenommen, später unter dem Namen Walter Staffel-Europameisterin und Weltrekordlerin. Sie berichtet, in der DDR ohne Aufklärung staatlich gedopt worden zu sein und leidet an langfristigen gesundheitlichen Folgen wie Depressionen und Angstattacken; sie ließ sich aus Rekordlisten streichen.
Alle Auftritte von Gesine Tettenborn →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.