Die Bundesregierung plant, die bisher attestfreien ersten drei Krankheitstage abzuschaffen und ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest zu verlangen; das stößt auf breite Kritik von Hausärzten, Gewerkschaften und Krankenkassen, während Arbeitgeber die Maßnahme begrüßen.
Die Koalition will die drei attestfreien Tage streichen und die telefonische Krankschreibung beenden, um die hohen Krankenstände zu senken. Ulf Zitterbart und der Hausärzteverband warnen vor Überlastung der Praxen. Katrin Skirlow kritisiert Misstrauen gegenüber Beschäftigten und warnt vor mehr Präsenz trotz Krankheit; Arbeitgebervertreter wie Steffen Kampeter sehen dagegen wirtschaftliche Vorteile. Katja Zeidler von der AOK Plus mahnt, die Ursachen der Fehlzeiten zu betrachten.
Zahlen & Fakten
1. Tag
Ab dem ersten Krankheitstag soll künftig ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
4. Tag
Bisher war ein Attest erst ab dem 4. Krankheitstag nötig.
3 attestfreie Krankheitstage
Die bisher erlaubten drei attestfreien Tage sollen abgeschafft werden.
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5 verschiedene Krankheiten
Ulf Zitterbart nennt als Beispiel multimorbider Patienten, die fünf verschiedene Krankheiten haben können.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAndré SeifertHOST
Reporter/Autor des Beitrags; führt durch das Thema, stellt Stimmen aus einer Leipziger Umfrage vor und kommentiert Vor- und Nachteile einer Steuererklärung für junge Menschen.
Alle Auftritte von André Seifert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.