Gasvorräte: Sorgt die Regierung ausreichend für den Winter vor?
5. August 2026 · 3 Min.
Die Gasspeicher werden zwar befüllt, liegen aber deutlich unter dem Vorjahr; Experten und Betreiber warnen vor zu langsamer Füllung und fordern politische bzw. wirtschaftliche Maßnahmen.
Die Bundesnetzagentur meldet ein kontinuierliches Einspeichern, aktuell bei knapp 47 % Füllstand und etwa 14 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Hohe Gaspreise und Zurückhaltung der Händler bremsen die Befüllung. Regierung und Bundesnetzagentur sehen derzeit keinen direkten Handlungsbedarf und halten die Füllziele für erreichbar. Grüne, Betreiber und SPD-Vertreterinnen fordern dennoch schnellere Maßnahmen und langfristige Reservestrategien, auch mit Blick auf erneuerbare Gase.
Zahlen & Fakten
knapp 47 %
Aktueller Füllstand der deutschen Gasspeicher (laut Bundesnetzagentur)
ungefähr 14 %
Differenz zum Vorjahresvergleich (Speicherstand etwa 14 Prozentpunkte unter dem Vorjahr)
ca. 70 %
Vorliegende Füllstandsvorgaben, die erreicht werden sollen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RedeKlaus Müller (Bundesnetzagentur) – Aussage zur aktuellen Füllstandslage und zur Rolle der Händler
• RedeMichael Kellner (Grüne) – energiepolitische Kritik an zu langsamer Befüllung der Speicher
• RedeSebastian Heinermann – Verbandssprecher der Betreiber deutscher Gasspeicher, Aussage zu Anreizen und Fülltrends
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• RedeNina Scheer (SPD) – Forderung, erneuerbare Gase und Wasserstoff in Reserveinstrumente zu berücksichtigen
Wer spricht
AAnn-Kathrin MellmannHOST
Moderation und Berichtseinführung zur Folge: Ann-Kathrin Mellmann leitet den Beitrag über die Vorbereitung auf den Winter und führt durch Interviews und Statements zu Gasspeichern.
Alle Auftritte von Ann-Kathrin Mellmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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