Immer mehr Fälle von Hasenpest beim Menschen
4. August 2026 · 3 Min.
Die Fälle von Hasenpest (Tularemie) beim Menschen nehmen in Deutschland zu; die Krankheit verursacht Fieber und schmerzhafte Lymphknotenschwellungen, ist in Europa meist weniger gefährlich und mit Antibiotika gut behandelbar.
Prof. Christoph Lüppert erklärt, dass Tularemie beim Menschen vor allem Fieber und oft sehr schmerzhafte Lymphknotenschwellungen auslöst. In Deutschland sind die gemeldeten Fallzahlen im Vergleich zu vor etwa 25 Jahren deutlich gestiegen. Ansteckung erfolgt über Kontakt mit infizierten Tieren, ungenügend gegartes Wildfleisch, Insektenstiche oder kontaminiertes Wasser. In Europa ist der Erregertyp weniger gefährlich; mit frühzeitiger Antibiotikatherapie ist die Prognose meist gut.
Zahlen & Fakten
25
Vergleichszeitraum: etwa 25 Jahre zurück, Bezugspunkt für den Anstieg der Fälle
3–5
Anzahl der jährlich gemeldeten Fälle vor etwa 25 Jahren
über 200
Anzahl der in den letzten Jahren teilweise gemeldeten Fälle
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristoph LüppertGAST
Professor für klinische Infektions- und Tropenmedizin am Uniklinikum Leipzig und Chefarzt am Klinikum St. Georg; erläutert in der Folge Symptome der Tularemie, den beobachteten Fallanstieg in Deutschland, mögliche Ursachen wie Klimawandel, Übertragungswege, Behandlung mit Antibiotika sowie Präventionshinweise.
Alle Auftritte von Christoph Lüppert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.