Muss es für Väter beim Elterngeld mehr Pflichtmonate geben?
29. Juni 2026 · 4 Min.
Die geplanten Pflichtmonate beim Elterngeld sollen die Väterbeteiligung erhöhen, sind aber umstritten, weil sie Familien finanziell belasten und Mütterzeit verkürzen könnten.
Die Bundesregierung prüft, die Aufteilung der Elterngeldmonate mit mehr Pflichtmonaten für Väter neu zu regeln. SPD-Fachpolitiker Felix Döring warnt vor einer reinen Paritätsregel, die Müttern Monate wegnehmen könnte, und schlägt statt Pflichtmonaten gestaffelte Lohnersatz-Anreize vor. Stimmen wie Jonas Kosi und Franziska Schmidt betonen finanzielle Sorgen und fehlende Betreuungsinfrastruktur.
Zahlen & Fakten
80 %
Vorgeschlagene Lohnersatzrate für die erste Hälfte des Elterngeldbezugs bei partnerschaftlicher Aufteilung
67 %
Bisherige Lohnersatzrate
50 %
Vorgeschlagene reduzierte Lohnersatzrate, wenn nicht partnerschaftlich geteilt wird
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
14 Monate
Elterngelddauer, wenn der Vater zwei Monate übernimmt
2 Monate
Anzahl der Vater-Monate, die den Bonus auf 14 Monate auslösen
135.000
Instagram-Follower von Jonas Kosi
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJuliane NeubauerHOST
Führt durch die Folge und präsentiert das Thema; leitet die Einordnung der neuen Zollregelungen ein und stellt Beiträge und Expertinnen vor.
Alle Auftritte von Juliane Neubauer →FFelix DöringGAST
SPD-Fachpolitiker. Im Beitrag wird er als Vertreter der SPD-Politik zitiert; er verweist auf das Ziel höherer Väterbeteiligung im Koalitionsvertrag, warnt vor einer reinen paritätischen Neuaufteilung und schlägt gestaffelte Lohnersatz-Anreize vor.
Alle Auftritte von Felix Döring →JJonas KosiGAST
Influencer mit 135.000 Followern auf Instagram. Er teilt Eindrücke zu zeitgemäßer, gleichberechtigter Vaterschaft, äußert Sorge, dass die Pläne Familien finanziell unter Druck setzen könnten, und spricht sich für Anreize wie eine bezahlte Familienstartzeit aus.
Alle Auftritte von Jonas Kosi →FFranziska SchmidtGAST
Vertreterin des Thüringer Familienverbands. Sie unterstützt grundsätzlich die Idee gleichberechtigter Elternzeit, warnt jedoch vor fehlenden gesellschaftlichen Voraussetzungen, insbesondere ausreichenden Betreuungsplätzen, und vor möglichen Betreuungslücken.
Alle Auftritte von Franziska Schmidt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.