Notbrunnen für Krisenfälle: Wie gut ist der Osten versorgt?
17. Juni 2026 · 3 Min.
Notbrunnen können in Krisen eine begrenzte Grundversorgung mit Trinkwasser sichern, sind in Mitteldeutschland aber ungleich verteilt und werden durch eine Strategie ersetzt, die auf Erhalt der regulären Versorgung und mobile Lösungen setzt.
Notbrunnen dienen im Ernstfall der Grundversorgung mit Trinkwasser (etwa 15 Liter pro Person und Tag) und sind aus Sicherheitsgründen meist nicht öffentlich gekennzeichnet. Bundesweit gibt es rund 5.000 Anlagen, sie konzentrieren sich auf Städte; ländliche Regionen sind seltener versorgt. In Mitteldeutschland gibt es deutlich weniger Brunnen, der Versorgungsgrad liegt stellenweise unter 30 Prozent. Gleichzeitig setzt der Katastrophenschutz verstärkt auf Redundanzen im Leitungsnetz und mobile Lösungen.
Zahlen & Fakten
unter 30 %
teilweiser Versorgungsgrad in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen laut Warnung
15 Liter
vorgesehene Grundversorgung pro Person und Tag an Notbrunnen
5.000
ungefährer Anzahl bundesweiter Notbrunnen
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
152
Anzahl der Brunneneinsätze in Sachsen
80
Anzahl der Notbrunnen in Thüringen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Thorsten Kolbe (Branddirektion Leipzig) – Aussage zur Geheimhaltung der Standorte und zur vorgesehenen Grundversorgung an Notbrunnen
• Nils Fröhlich (Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz) – Aussage zur Zahl, Verteilung und Zustand der Notbrunnen sowie zur veränderten Strategie des Katastrophenschutzes
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.