Sachsen-Anhalt: Datenleck bei Landesverwaltung größer als zugegeben
15. Juni 2026 · 4 Min.
Ein Datenleck im neuen HKR-Finanz- und Verwaltungssystem von Sachsen-Anhalt offenbarte Namen, Adressen und Bankverbindungen und war offenbar größer als die offiziell genannten 750 Datensätze.
Bei der Umstellung auf das HKR-System (SAP) meldete das Finanzministerium Mitte Januar einen Vorfall mit 750 betroffenen Datensätzen. MDR-Recherchen und Aussagen von Beschäftigten deuten jedoch darauf hin, dass zeitweise deutlich mehr Datensätze einsehbar waren, darunter Bankverbindungen. Die Landesdatenschutzbeauftragte Christina Rost erhielt die Meldung und sah bislang keine weiteren Anzeigen. Es gibt Kritik an fehlender Transparenz und Hinweise auf nur teilweise geschlossene Lücken; der Beitrag ordnet den Fall in die Problematik anderer SAP-Umstellungen ein.
Zahlen & Fakten
750 Datensätze
Anzahl der vom Finanzministerium an die Landesdatenschutzbeauftragte gemeldeten betroffenen Datensätze
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelDie Welt (Bericht: GIZ konnte laut Die Welt zeitweise Rechnungen nicht mehr bezahlen)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristina RostGAST
Landesdatenschutzbeauftragte von Sachsen-Anhalt; erhielt Mitte Januar vom Finanzministerium die Meldung über Sichtberechtigungen auf Anschrift und Bankdaten im HKA/HKR-System, nannte 750 betroffene Datensätze und erklärte, ihr seien keine weiteren Meldungen bekannt, weshalb das Verfahren aus ihrer Sicht beendet sei.
Alle Auftritte von Christina Rost →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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