Selbstzahlerleistungen beim Arzt: Mehr Schutz für Patienten gefordert
16. Juli 2026 · 4 Min.
Experten fordern besseren Schutz und mehr Aufklärung zu individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), deren Nutzen oft nicht belegt und teilweise potenziell schädlich ist.
Immer mehr gesetzlich Versicherte zahlen für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), obwohl für viele Angebote kein wissenschaftlich belegter Nutzen vorliegt. Stefan Lange vom Medizinischen Dienst warnt vor falsch positiven Befunden und potenziellen Schäden, beispielhaft genannt Ultraschall zur Eierstockkrebs-Früherkennung. Verbraucherschützer fordern klare Regeln, Bedenkzeiten und Trennung von Behandlung und Verkauf. Die Bundesregierung erkennt Informationsdefizite, lehnt jedoch neue gesetzliche Regelungen ab.
Zahlen & Fakten
2,4 Milliarden Euro
Jährliche Ausgaben gesetzlich Versicherter für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), laut IGeL-Monitor.
400 Millionen Euro
Jährliche Ausgaben für Rücken- und Kniebehandlungen (orthopädische IGeL).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieIGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes
• Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAndré SeifertHOST
Reporter/Autor des Beitrags; führt durch das Thema, stellt Stimmen aus einer Leipziger Umfrage vor und kommentiert Vor- und Nachteile einer Steuererklärung für junge Menschen.
Alle Auftritte von André Seifert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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