VW in Sachsen: Mehr Arbeit, gleiches Geld?
28. August 2026 · 4 Min.
In Sachsen wird diskutiert, ob VW-Mitarbeiter künftig 40 Stunden bei gleichem Lohn arbeiten sollen — Jan Otto (IG Metall) lehnt das ab, Jens Katzek (Automotive Cluster Ostdeutschland) warnt vor hohen Lohnkosten und sieht Zwickau als besonders wettbewerbsfähig.
Die Folge behandelt die Debatte um die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche für VW-Beschäftigte in Sachsen und die Folgen für Beschäftigte und Standort. Jan Otto kritisiert den Vorschlag und fordert stattdessen Klarheit zur Auslastung des Werks nach 2030 sowie politische Gegenmaßnahmen gegen Billigkonkurrenz. Jens Katzek betont den Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit, Lohnkosten zu senken, sieht Zwickau aber als wichtigen, gut ausgebauten Standort.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJan OttoGAST
Vorsitzender der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, der zur Großdemonstration in Berlin aufruft. Er kritisiert das geplante Industriestrompreis-Modell als bürokratisch und zeitlich zu befristet (drei Jahre) und fordert stattdessen dauerhafte Planungssicherheit sowie ein klares politisches Bekenntnis zur heimischen Stahlindustrie, etwa durch staatliche Bauaufträge mit inländischem Stahl.
Alle Auftritte von Jan Otto →JJens KatzekGAST
Jens Katzek ist Geschäftsführer des Branchenverbands Automotive Cluster Ostdeutschland. Er betont die Notwendigkeit, Lohnkosten zu senken, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, hält Zwickau für einen besonders gut ausgebauten Standort und will sich wegen der Verbandsrolle nicht zur Arbeitszeitfrage positionieren.
Alle Auftritte von Jens Katzek →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.