Warum Brombeersträucher in Wäldern zur Plage werden
10. August 2026 · 3 Min.
Brombeersträucher breiten sich auf durch Borkenkäfer freigelegten Flächen aus und behindern die Aufforstung junger Bäume.
Vor Ort schildert Jan Klüsendorf die Probleme durch Brombeer-, Himbeer- und Waldreben, die junge Setzlinge überwuchern, Zäune beschädigen und jahrelange Aufforstungsarbeit gefährden. Forstarbeiter können die Sträucher meist nur oberflächlich entfernen; die Pflanzen treiben wieder aus, bis die Bäume höher wachsen. Michael Müller (TU Dresden) erklärt, dass die Ausbreitung eine natürliche Reaktion auf große Freiflächen ist, seit etwa 2017 verstärkt auftritt und langfristig durch Aufforstung unter Schutz altbestandener Bäume und den Aufbau resistenter Mischwälder gebremst werden kann.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJan KlüsendorfGAST
Leiter des Forstamtes Bad Werke in Thüringen; berichtet vor Ort über das Freistellen junger Bäume, die Probleme mit Brombeer-, Himbeer- und Waldreben, die Beschädigung von Schutzzäunen durch Pflanzen und Wild sowie über Maßnahmen zur Aufforstung und die geplante Umstellung auf artenreichere Mischwälder.
Alle Auftritte von Jan Klüsendorf →MMichael MüllerGAST
Professor für Waldschutz an der TU Dresden; bewertet die Brombeer-Ausbreitung als natürliche Reaktion auf große Freiflächen mit verstärktem Auftreten seit 2017, empfiehlt Aufforstung unter Schutz bestehender Bestände und den Aufbau resistenter Mischwälder als langfristige Strategie.
Alle Auftritte von Michael Müller →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.