Was hilft gegen Lehrermangel an Thüringer Schulen?
12. Juni 2026 · 4 Min.
Das Land Thüringen zahlt Sonderzuschläge für Referendare in Bedarfsregionen und -fächern; Kritiker sagen, Geld allein reiche nicht, es brauche strukturelle Maßnahmen.
Die Landesregierung bietet Referendaren, die ihr Referendariat in Bedarfsregionen oder -fächern absolvieren, einen Sonderzuschlag von 70 Prozent auf das Grundgehalt an; das Programm läuft seit Jahresbeginn und wird bisher nur von einem Teil genutzt, so das Bildungsministerium (Lisa Bönsel). Paul Menger (GEW) kritisiert die fünfjährige Bindungsklausel und fordert statt Geld lieber strukturelle Angebote. Ulrike Große-Rötig (Linke) sieht Zuschläge als kurzfristige Lösung und plädiert für grundsätzliche Entscheidungen zur Schulstruktur; das Programm soll nächstes Jahr überprüft werden.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLisa BönselGAST
Sprecherin des Thüringer Bildungsministeriums. Im Beitrag gibt sie Auskünfte zur Umsetzung der Sonderzuschlagsregelung für Referendare, nennt Zahlen zur Inanspruchnahme und erklärt Bedingungen wie die fünfjährige Bindungspflicht.
Alle Auftritte von Lisa Bönsel →PPaul MengerGAST
Referent für das junge Lehramt bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Er kommentiert die Maßnahme kritisch, betont die Nachteile der Bindungsklausel und plädiert für strukturorientierte Förderinstrumente statt reiner Geldzuschläge.
Alle Auftritte von Paul Menger →UUlrike Große-RötigGAST
Bildungspolitische Sprecherin der Linken im Thüringer Landtag. Sie bezeichnet Sonderzuschläge als kurzfristige Lösung und fordert grundsätzliche Entscheidungen zur Schulstruktur, etwa die Prüfung von Gemeinschaftsschulen zur effizienteren Nutzung von Personal.
Alle Auftritte von Ulrike Große-Rötig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.