Wenn die Brille heimlich filmt: Risiko Smart Glasses
11. Juni 2026 · 4 Min.
Smart Glasses können unauffällig aus der Ich-Perspektive filmen; die Technik schafft Schutzlücken, Betreiber haben begrenzte Eingriffsmöglichkeiten und das Strafrecht ist oft eine Grauzone.
Smart Glasses, preislich meist zwischen 300 und 400 Euro, können im Alltag und an öffentlichen Orten unauffällig filmen oder fotografieren. In den USA berichten Betroffene von heimlichen Aufnahmen und viral verbreiteten Videos. In Mitteldeutschland sind die Brillen in Schwimmbädern bisher kaum ein Thema; Betreiber wie die Dresdner Bäder verweisen auf Hausrecht und Verbote für Kameras. Medienanwalt Robin May betont rechtliche Unsicherheiten, während Annalena von Hodenberg (HateAid) vor wachsender Nachfrage und unzureichendem Schutz für Betroffene warnt.
Zahlen & Fakten
300–400 €
typischer Preisbereich für Smart Glasses, genannt im Beitrag
20 000 000 Aufrufe
Beispielhaftes virales Video einer heimlichen Aufnahme, wie im Beitrag genannt ('Mittlerweile hat es 20 Millionen Aufrufen').
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSarah BötscherHOST
Sarah Bötscher ist die Reporterin, die in dieser Folge vor Ort in Mitteldeutschland die Stimmung in der CDU erfragt. Sie führt die Interviews, stellt Fragen an lokale CDU-Vertreter und trägt die Berichte und Reaktionen aus der Basis zusammen.
Alle Auftritte von Sarah Bötscher →LLars KühlGAST
Sprecher der Dresdner Bäder; erläutert die Praxis in den Bädern, weist auf bestehende Regeln gegen mitgeführte Kameras hin und verweist auf das Hausrecht der Betreiber.
Alle Auftritte von Lars Kühl →RRobin MayGAST
Medienanwalt; kommentiert die rechtliche Lage, erklärt Löschansprüche und die Grenzen strafrechtlicher Relevanz bei Aufnahmen in der Öffentlichkeit bzw. bei Eingriffen in die Intimsphäre.
Alle Auftritte von Robin May →AAnnalena von HodenbergGAST
Ehemalige Journalistin und Gründerin/Geschäftsführerin von HateAid, einer gemeinnützigen Beratungsstelle für Betroffene digitaler Gewalt. Sie berät Menschen, die im Netz bedroht, beleidigt oder bloßgestellt werden, arbeitet zu Themen wie sexualisierten Deepfakes, Shitstorms, Prävention und Rechtsdurchsetzung und setzt sich für die Durchsetzung von Regeln auf Social‑Media‑Plattformen sowie den Schutz demokratischer Teilhabe ein.
Alle Auftritte von Annalena von Hodenberg →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.