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Angriffsdrohungen auf iranische Exilmedien: Radio Farda in Prag

31. August 2026 · 5 Min.

Iranische Streitkräfte drohten dem persischsprachigen Exilsender Radio Farda in Prag mit Anschlägen; Tschechien reagierte diplomatisch und mit Sicherheitsmaßnahmen, und der Sender sowie seine Mitarbeitenden nehmen die Bedrohung ernst.

In dem Gespräch geht es um Drohungen iranischer Streitkräfte gegen Radio Farda, das aus Prag nach und für den Iran sendet. Die tschechische Regierung bestellte den iranischen Botschafter ein, Sicherheitskräfte durchsuchten das Gelände auf Sprengstoff, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten die Drohungen als ernst. Die Sendung erläutert außerdem die Bedeutung von Radio Farda für die Informationsversorgung im Iran und ordnet die Angriffe in einen größeren weltweiten Kampf um Pressefreiheit ein.

Zahlen & Fakten

2–3 Millionen

Anzahl der Zuschauer, die kurze Social‑Media‑Formate von Radio Farda im Iran erreichen können, laut Angaben des Senders.

10 %

Geschätzter Anteil der erwachsenen Bevölkerung im Iran, den Radio Farda mit seinen verschiedenen Diensten einschließlich Messenger‑Gruppen erreichen kann, nach Senderangaben.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Drohungen gegen Radio Farda und tschechische Reaktion · ab 00:16
Bedeutung, Reichweite und technische Verbreitungswege von Radio Farda · ab 02:12
Einordnung: Kampf um Pressefreiheit und historische Einordnung von Radio Free Europe · ab 01:41

Wer spricht

M
Marianne AlweißGAST

AD‑Korrespondentin in Prag; berichtet über die Drohungen iranischer Streitkräfte gegen Radio Farda, die Einbestellung des iranischen Botschafters, Sicherheitsüberprüfungen am Senderstandort und die Bedeutung des Senders für die Informationsversorgung im Iran.

Alle Auftritte von Marianne Alweiß

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