Anschläge "hybrider Krieg": Wie sollten Medien berichten?
3. September 2026 · 5 Min.
Thomas Wiegold erklärt, dass "hybride Kriegführung" Handlungen unterhalb offener Kriegsführung bezeichnet, die gezielt Verunsicherung schaffen, und appelliert an Medien, bei Zuschreibungen vorsichtig zu sein.
Thomas Wiegold beschreibt hybride Kriegführung als historisch bekannte Taktik (etwa das trojanische Pferd) mit dem Ziel, Gegner und Zivilbevölkerung zu verunsichern. Er weist darauf hin, dass aktuelle Vorfälle wie der Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen vermehrt als "hybride Angriffe" etikettiert werden, was Wahrnehmung und Berichterstattung beeinflusst. Wiegold betont die Schwierigkeit der Attribution—Ob technische Fehler, inländische Extremisten oder fremde Akteure verantwortlich sind, ist oft unklar—und rät Medien zu Zurückhaltung bei Schuldzuweisungen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TThomas WiegoldGAST
Journalist und Gründer des Fachinformationsportals Augen geradeaus, Experte für Sicherheitspolitik, Rüstungsfragen und Bundeswehr. Im Podcast kommentiert er mediale Debatten, Kritik an journalistischen Standards und bringt langjähriges Erfahrungswissen zur Rolle der transatlantischen Beziehungen ein.
Alle Auftritte von Thomas Wiegold →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.