@mediasres – Deutschlandfunk
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Bernhard Pörksen über das Diskurs-Dilemma: Wie mit Rechten reden?

20. August 2026 · 7 Min.

Bernhard Pörksen: Medien sollten eine ausgewogene Balance finden – sachlich-konfrontative, gut vorbereitete Gespräche mit der AfD führen statt sie pauschal zu meiden oder zu banalisieren.

Im Gespräch skizziert der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen das Dilemma, wie Medien mit der AfD umgehen sollen: weder vollständiges Ausblenden noch unkritische Nähe sind sinnvoll. Er plädiert für unterschiedliche Formate und eine klare journalistische Haltung, die Fakten und Kontext liefert. Pörksen kritisiert einfache Live‑Provokationen, sieht die Habermas‑Idee der Dethematisierung als veraltet und fordert eine Modernisierung der Tonalität im politischen Journalismus.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Grundfrage: Mit der AfD reden oder nur über sie? · ab 01:04
Unterschiedliche Interviewformate und ihre Gefahren · ab 01:52
Probleme bei Live‑Interviews · ab 02:46
Dethematisierung nach Habermas: veraltetes Konzept · ab 04:05
Tonalität, 'False Balance' und die Selbstvergewisserung des Journalismus · ab 05:08

Wer spricht

B
Bernhard PörksenGAST

Medienwissenschaftler; im Gespräch analysiert er Strategien zum Umgang mit Rechtspopulismus und -extremismus in Medien, kritisiert Dethematisierungskonzepte und fordert eine Modernisierung journalistischer Tonalität.

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