Ceuta: Die Framings und Muster der Medienberichterstattung über Migration - Interview mit Christine Horz-Ishak
4. August 2026 · 10 Min.
Die Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin Christine Horz-Ishak kritisiert, dass die Berichterstattung über Ceuta häufig katastrophisierende Framings übernimmt und politische Interessen reproduziert.
In dem Interview erläutert Christine Horz-Ishak, wie Berichterstattung über Ceuta bekannte Muster der Migrationsberichterstattung wiederholt: Katastrophen‑ und Sicherheitsframings, dramatische Wortwahl und geringe Kritik an politischen Linien. Sie verweist auf die Rolle institutioneller Interessen (EU-Grenzschutz) und das neue Grenzschutzabkommen GEAS. Außerdem beschreibt sie, wie soziale Medien die Emotionalisierung verstärken, und fordert eine bewusstere, neutralere Sprache in Redaktionen.
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