Der DFB verzichtete nach dem WM‑Aus auf eine traditionelle Abschluss-Pressekonferenz und verbreitete stattdessen ein vorproduziertes Videostatement, was bei Journalistinnen und Journalisten Kritik an Transparenz und fehlender Möglichkeit zur Befragung auslöste.
Maximilian Rieger aus der Deutschlandfunk‑Sportredaktion erklärt, dass der DFB nach dem Ausscheiden kein Gespräch vor Ort zuließ, sondern einen 90‑sekündigen O‑Ton des Verbandspräsidenten versandte. Journalisten konnten keine Nachfragen stellen; einige Medien sendeten das Material ohne Kennzeichnung als PR‑Statement. Kritiker sehen darin eine bewusste Strategie zur Kontrolle der eigenen Botschaft und zur Vermeidung kritischer Fragen.
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