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Die neue mediale AfD-Selbstverständlichkeit: Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt

7. September 2026 · 11 Min.

Die Landtagswahl in Sachsen‑Anhalt zeigt eine neue mediale Selbstverständlichkeit der AfD: hohe nationale und internationale Aufmerksamkeit, große Social‑Media‑Reichweite und ein rauerer Umgangston gegenüber Journalistinnen und Journalisten.

Jan Schumann ordnet die Berichterstattung zur Landtagswahl in Sachsen‑Anhalt ein und schildert das außergewöhnliche Medieninteresse. Er beschreibt, wie die AfD über klassische und soziale Medien stark präsent war, politische Emotionalisierung dominierte und Fakten an Durchschlagskraft verloren. Schumann betont, dass die AfD durch jahrelange Social‑Media‑Arbeit Reichweitenvorteile aufgebaut hat, die andere Parteien und traditionelle Recherchearbeit überstrahlen, und warnt vor einem konfrontativeren Medienumgang.

Themen & Erkenntnisse

Außergewöhnliches Medieninteresse und internationale Aufmerksamkeit
Mediale Präsenz und Auftreten des AfD‑Spitzenkandidaten
Dominanz sozialer Medien und Folgen für Journalismus

Wer spricht

J
Jan SchumannHOST

Landeskorrespondent der Mitteldeutschen Zeitung für Sachsen‑Anhalt. Berichtet aus Magdeburg über Regionalpolitik und Wahlen; analysiert Medienresonanz, AfD‑Kampagnen und die Rolle sozialer Medien.

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