Geld für Gespräch - Gefälschte Interviewanfragen im öffentlich-rechtlichen Namen
10. September 2026 · 4 Min.
Gefälschte Interviewanfragen in Namen öffentlich-rechtlicher Sender bauen Vertrauen auf und fordern anschließend eine Produktionsgebühr von Autorinnen und Autoren.
In der Folge wird über professionell gestaltete Betrugsmails berichtet, die mit Logos und Namen öffentlich-rechtlicher Sender Autorinnen und Autoren ansprechen. Ziel ist es, durch einen persönlichen Mailwechsel Vertrauen aufzubauen und dann vor einem angeblichen Interview eine sogenannte Production Fee zu verlangen. Betroffene sind überwiegend englischsprachige Autorinnen und Autoren; Deutschlandradio warnt und stimmt sich mit der ARD ab.
Zahlen & Fakten
300 Euro
300 Euro: von Betrügern geforderte Produktionsgebühr in einem angeblichen Interviewangebot an eine Autorin, genannt im Zusammenhang mit einer Anfrage, die das Logo von Radio Bremen 2 trug.
197 Dollar
197 Dollar: als Produktionsgebühr genannter Betrag in einer gefälschten Interview-Mail, genannt von Deutschlandradio-Pressesprecher Christian Sülz.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristian SülzGAST
Pressesprecher von Deutschlandradio; gibt im Beitrag Auskunft zur Vorgehensweise der gefälschten Interview-Mails, nennt Zielgruppen und beispielhafte geforderte Beträge sowie die institutionelle Reaktion.
Alle Auftritte von Christian Sülz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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