Arno Ortsesek lehnt es ab, Schreibarbeiten von KI erledigen zu lassen, weil ihm das eigene Denken und die Freude am Schreiben Lebensqualität sind.
Arno Ortsesek verweist auf das Buch von Roberto Semanowski, in dessen Vorwort die Sprachmaschine ChatGPT40 verblüffend literarische Ergebnisse lieferte. Solche Beispiele zeigen, wie gut Maschinen Stil imitieren können, was beunruhigt. Zugleich kritisiert er Fälle wie die Holocaust-Gedenkrede von Mario Vogt und die Reaktion der Taz. Dennoch begründet Ortsesek seine persönliche Ablehnung der KI vor allem hedonistisch: Schreiben bereitet ihm Freude und bewahrt kognitive Selbstständigkeit.
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AArno OrtsesekHOST
Kolumnist und Sprecher der Deutschlandfunk-Kolumne „Medias Rees“, der in dieser Folge seine Meinung zur Nutzung von KI beim Schreiben vorträgt. Er argumentiert aus persönlicher, hedonistischer Perspektive gegen das Ersetzen des eigenen Denkens durch Sprachmaschinen und betont die Freude am selbstständigen Formulieren als Lebensqualität.
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