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Landtagswahl: MDR Sachsen-Anhalt akut bedroht, Tim Herden

3. September 2026 · 8 Min.

Tim Herden: Das MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt ist akut bedroht, falls die AfD eine absolute Mehrheit erreicht und die Rundfunkstaatsverträge kündigt.

Im Interview erklärt Tim Herden, Direktor des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, dass ein AfD-Wahlsieg mit absoluter Mehrheit das Haus institutionell gefährden würde. Er beschreibt mögliche Kündigungsfristen, den Wegfall des Landesfunkhauses ab 1. Januar 2029 und die Folgen für Beschäftigte, Freie und die regionale Berichterstattung. Zugleich thematisiert er zunehmende Bedrohungen von Journalistinnen und Journalisten und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Ankündigung von Reporter ohne Grenzen zu juristischen Vorbereitungen.

Zahlen & Fakten

150 Mio. €

Genannte mögliche finanzielle Einbußen beim NDR im Zusammenhang mit dem Wegfall von Rundfunkbeiträgen

circa 700 Mio. €

Vom Gespräch genannte ungefähre aktuelle Haushaltsgröße/Volumen beim MDR

31.12.2028

Enddatum der zweijährigen Kündigungsfrist für die Rundfunkstaatsverträge bei einer Kündigung durch die Landesregierung

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

1. Januar 2029

Datum, ab dem es laut Tim Herden kein MDR-Landesfunkhaus mehr in Sachsen-Anhalt geben würde, wenn die Kündigung nicht abgewendet wird

über 30 Vorfälle

DUTU in Verdi registrierte über 30 Vorfälle im Zusammenhang mit AfD-Veranstaltungen, die Medienschaffende betrafen

mindestens 47 Journalistinnen und Journalisten

Anzahl der laut DUTU in Verdi betroffenen Journalistinnen, Journalistenteams und politische Influencer bei den registrierten Vorfällen

25 (in den vergangenen drei Wochen)

Anzahl der Vorfälle aus den registrierten Fällen, die allein in den drei Wochen vor der Pressemitteilung stattfanden (DUTU in Verdi)

zwei Jahre (Kündigungsfrist)

Kündigungsfrist der Rundfunkstaatsverträge, die im Falle einer Kündigung greift und bis zum 31.12.2028 läuft

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Akute Bedrohung des MDR-Landesfunkhauses durch mögliche AfD-Mehrheit · ab 01:36
Sicherheitsbedrohungen und Vorfälle gegen Journalistinnen und Journalisten · ab 03:02
Personelle und finanzielle Folgen, Sozialplan und Umgang mit Freien · ab 04:31
Kritik an kurzfristiger Berichterstattung und Forderung nach kontinuierlicher Regionalberichterstattung · ab 05:29
Reporter ohne Grenzen bereitet juristische Schritte vor · ab 07:05

Quellen

Pressemitteilung des DUTU in ver.di (Registrierung von über 30 Vorfällen gegen Journalistinnen und Journalisten im Zusammenhang mit AfD-Veranstaltungen)

Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen (Ankündigung, sich auf mögliche juristische Auseinandersetzungen mit dem Land Sachsen-Anhalt vorzubereiten)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

T
Tim HerdenGAST

Tim Herden: Direktor des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt; gebürtiger Hallenser und beim MDR tätig seit 1992. Er spricht im Interview über die akute Gefährdung des Landesfunkhauses, Sicherheitsvorfälle gegen Journalistinnen und Journalisten und mögliche personelle sowie finanzielle Folgen eines Regierungswechsels.

Alle Auftritte von Tim Herden

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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