@mediasres – Deutschlandfunk
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Nils Minkmar mit einer Nachlese zu den "Sommerinterviews" von ARD und ZDF

31. August 2026 · 6 Min.

Nils Minkmer kritisiert die Sommerinterviews als zu kleinteilig und plädiert für größere Fragestellungen, ein anderes Setting und dafür, rechtspopulistische Parteien nicht ungefiltert im Studio auftreten zu lassen.

Der Journalist Nils Minkmer (Süddeutsche Zeitung) bewertet die diesjährigen Sommerinterviews als oft zu detailverliebt und konfrontativ im Studio. Er wünscht sich stärkere Einordnung großer politischer Linien vor Detailfragen und ein anderes, weniger neutralisiertes Setting für Sommergepräche. Außerdem argumentiert er, dass öffentlich-rechtliche Sender nicht verpflichtet sind, rechtspopulistischen Parteien Live-Studioformate zu bieten, sondern deren Präsenz redaktionell zu begrenzen. Abschließend thematisiert er die begrenzte Wirksamkeit von Faktenchecks bei polarisierenden Politikern und die mediale Logik, die Kontroversen häufig verstärkt.

Themen & Erkenntnisse

Gestaltung und Ton der Sommerinterviews
Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Interviews
Mediale Wirkung, Faktenchecks und Führungsstärke

Wer spricht

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Nils MinkmerGAST

Nils Minkmer ist Journalist bei der Süddeutschen Zeitung und hat mehrere Sommerinterviews von ARD und ZDF analysiert. In der Folge kommentiert er Aufbau, Fragestellungen, Setting und die mediale Wirkung dieser Interviews sowie den Umgang mit rechtspopulistischen Parteien.

Alle Auftritte von Nils Minkmer →

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