Programmbeschwerden im ÖRR: Bilanz des Jahres 2025
20. Juli 2026 · 6 Min.
Die Zahl der Programmbeschwerden im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist 2025 stark gestiegen, wird aber größtenteils nicht formell als Verstoß gegen Programmgrundsätze gewertet.
2025 gingen knapp 5.000 offizielle Programmbeschwerden ein — ein starker Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ursache sind sowohl vermehrte echte Beanstandungen als auch die Nutzung der Website rundfunkalarm.de, die Beschwerden erleichtert und teilweise fehlgeleitet beziehungsweise missbraucht wird. Nur ein kleiner Bruchteil wird von Rundfunkräten verhandelt; formal als Verstoß anerkannt wurde nur sehr selten. Sender haben auf die Flut mit Regeländerungen reagiert.
Zahlen & Fakten
knapp 5.000
Anzahl offizieller Programmbeschwerden im Jahr 2025
1.100
Anzahl der Beschwerden im Vorjahr (etwa etwas mehr als 1.100)
184
Anzahl der Beschwerden, die tatsächlich an Rundfunkräte weitergeleitet wurden
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1
Anzahl der Beschwerden, die von Rundfunkräten als Verstoß gegen Programmgrundsätze angesehen wurden
5
Anzahl der Beschwerden, denen in den beiden Vorjahren jeweils von den Räten stattgegeben wurde
3
Anzahl der Sender, bei denen Intendanten erste Ansprechpartner für Beschwerden sind (MDR, RBB, WDR)
8
Anzahl der anderen öffentlich-rechtlichen Anstalten, bei denen Rundfunkräte erste Ansprechpartner sind
2 Monate
Frühere Frist zur Bearbeitung von Programmbeschwerden (vor Änderung beim WDR)
1 Monat
Neue Frist zur Bearbeitung von Programmbeschwerden beim WDR
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SStefan FriesHOST
Journalist beim Deutschlandfunk, verantwortlich für das Medienformat „Medias Rees“. In den Shownotes genannt als Stefan Fries (Webauftritt: www.deutschlandfunk.de, Social‑Media‑Handle: @mediasres).
Alle Auftritte von Stefan Fries →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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