Sparzwang - ORF stellt sich auf Auseinandersetzung mit Regierung ein
18. August 2026 · 5 Min.
Der ORF muss ab 2027 jährlich rund 93 Millionen Euro einsparen und bereitet eine Verfassungsbeschwerde gegen die Kürzung vor.
Wegen eines im Regierungs-Doppelhaushalt verankerten Sparpakets werden dem ORF ab 2027 staatliche Mittel in Höhe von 93 Millionen Euro pro Jahr gestrichen, was etwa zehn Prozent seines aktuellen Budgets ausmacht. Der Sender kündigt eine Verfassungsbeschwerde an und warnt vor Gefährdung des öffentlich-rechtlichen Auftrags; betriebsbedingte Kündigungen schließt die Führung nicht aus. Gleichzeitig wurde eine neue Geschäftsführung präsentiert, die interne Missstände aufräumen will. Finanzierungsspielräume sind begrenzt, weil die Haushaltsabgabe bis 2029 eingefroren ist.
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