@mediasres – Deutschlandfunk
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Stresstest für die Pressefreiheit - NYT gegen Trump-Regierung

27. Juli 2026 · 4 Min.

Ein US‑Bundesrichter stoppte vorläufig Vorladungen gegen New York Times‑Journalisten zur Offenlegung geheimer Quellen und stärkt damit vorläufig die Pressefreiheit.

Die New York Times veröffentlichte einen Bericht über Sicherheitsmängel an der neuen Air Force One, woraufhin die US‑Administration über Justizministerium und FBI versuchte, Informanten ausfindig zu machen. Reporter wurden zuhause aufgesucht und Vorladungen zur Offenlegung der Quellen zugestellt. Die NYT klagte; ein Bundesrichter drohte mit der Nichtigkeit der Vorladungen und betonte, dass solche Maßnahmen ultima ratio sein müssen. Juristische Beobachter sehen den Fall als Belastungsprobe für die Pressefreiheit und warnen vor abschreckenden Folgen für Informanten und investigativen Journalismus.

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Themen & Erkenntnisse

Bericht der New York Times über die neue Air Force One · ab 00:25
Vorladungen, juristische Auseinandersetzung und Bedeutung für die Pressefreiheit · ab 01:29

Wer spricht

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Martin GanslmayrHOST

Martin Ganslmayr ist Journalist beim Deutschlandfunk (Projekt @mediasres) und berichtet aus New York über Medien, Recherche und Pressefreiheit. In dieser Folge erläutert er die Hintergründe des Rechtsstreits zwischen der New York Times und der US‑Administration, beschreibt das Vorgehen von Justizbehörden und FBI gegen Reporter und ordnet die juristischen sowie medienpolitischen Folgen für Informanten und investigativen Journalismus ein.

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