Zehn Jahre OEZ-Attentat in München - und die kommunikativen Lehren der Polizei
22. Juli 2026 · 6 Min.
Die Episode zeichnet nach, wie das OEZ-Attentat 2016 in München durch Panik, Fehlinformationen und zahlreiche Notrufe die Polizei vor kommunikative Herausforderungen stellte und als Folge ihre Krisenkommunikation und Social‑Media‑Präsenz deutlich ausbaute.
Der Beitrag berichtet von der Attentatsnacht am Olympia‑Einkaufszentrum und den dramatischen Folgen für München: öffentlicher Nahverkehr wurde gestoppt, Menschen suchten Schutz. Die Polizei sah sich mit einer diffusen Faktenlage, rund 4000 Notrufen und zahlreichen Phantom‑Tatorten konfrontiert. Kommunikationswissenschaftler Stefan Jarolimec beschreibt, wie Panik über soziale Medien und Messenger verbreitet wurde. In der Folge investierten Polizeidienststellen stärker in Social‑Media‑Teams und schnelle Krisenkommunikation.
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