„Attraktiver als Aktien": Warum ein JP-Morgan-AM-Experte jetzt auf Emerging-Market-Bonds setzt
7. Juni 2026 · 29 Min.
Zsolt Papp (JP Morgan Asset Management) erklärt, dass Emerging‑Market‑Bonds 2026 attraktive Renditen (ca. 10–12 %) bei vergleichsweise niedrigerer Volatilität bieten und deshalb eine sinnvolle Diversifikation zum Aktien‑ und Industrieland‑Anleihe‑Portfolio sind.
Im Gespräch mit Peter Blöd skizziert Zsolt Papp, warum Schwellenländeranleihen heute oft bessere Renditechancen und geringere Volatilität als früher bieten. Er begründet das mit stabileren Staatsfinanzen, strafferer Geldpolitik in vielen Ländern und einer Regionalisierung des Handels. Papp nennt Länderbeispiele (Argentinien, Venezuela, Lateinamerika, Teile Afrikas) sowie die Bedeutung von Währungen und Unternehmensanleihen als zusätzliche Ertragsquelle. Außerdem beschreibt er taktische Präferenzen (kürzer bis mittleres Laufzeitsegment, selektives Vorgehen am langen Ende).
Zahlen & Fakten
10–12 %
Erwartete Gesamtrendite für Emerging‑Market‑Bonds in den nächsten 12 Monaten (Einschätzung von Zsolt Papp / JP Morgan Asset Management).
1,6 %
Niveau der Rendite zehnjähriger chinesischer Staatsanleihen in Renminbi, genannt als Beispiel für sehr niedrige Nominalrenditen.
40 %
Angabe der Aktienkollegen: 40 % jedes in ein Rechenzentrum investierten Dollars fließt demnach in den nordasiatischen Bereich (Studie intern erwähnt).
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4
Der Markt preist laut Papp in Mexiko weiterhin vier Zinserhöhungen ein (Beispiel zur Diskussion über Notenbankerwartungen).
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