Gewalt gegen Frauen und Femizide sind ein strukturelles gesamtgesellschaftliches Problem, das konsequent als Mord mit niedrigen Beweggründen verfolgt und geahndet werden muss.
Die letzte Folge von Mord im Pott 2024 behandelt einen Femizid aus dem Jahr 2017 in Duisburg, bei dem ein Mann seine Ehefrau auf offener Straße erstach. Moderatorin Selina Stolze spricht mit Oberstaatsanwältin Kim Ermisch über die Schwierigkeiten, solche Partnerschaftstötungen juristisch als Mord zu verfolgen. Die Folge zeigt die lange Leidensgeschichte des Opfers, die Planmäßigkeit der Tat und die letztlich erfolgreiche Anklage wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Der Podcast wird 2025 mit neuen Folgen fortgesetzt.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSelina StolzeHOST
Moderatorin und Co-Redakteurin des True-Crime-Podcasts Mord im Pott. Sie führt die Episode und die Diskussion mit Kim Ermisch. Stolze legt großen Wert auf die Thematisierung von Gewalt gegen Frauen und setzt sich mit persönlichen Kommentaren für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Femiziden ein.
Alle Auftritte von Selina Stolze →KKim ErmischGAST
Oberstaatsanwältin und Leiterin der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg. Türkischstämmig, erste Frau in dieser leitenden Position bei der Staatsanwaltschaft Duisburg. War für den Duisburger Femizidfall zuständig und arbeitete an der Anklage wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Mit knapp 30 Jahren Berufserfahrung als Staatsanwältin spezialisiert auf Gewalt gegen Frauen.
Alle Auftritte von Kim Ermisch →MMatthias TheisHOST
Co-Host und Redakteur des Podcasts Mord im Pott. Er eröffnet die Episode und würdigt die Leidenschaft des Redaktionsteams sowie die Unterstützung der Hörer, die zum Weitermachen der Serie führte. Markiert die Fortführung des Podcasts 2025.
Alle Auftritte von Matthias Theis →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.