Handwerk im Architekturstudium: Was fehlt ohne Praxiserfahrung wirklich? - Gast: Christof Lungwitz
20. Juli 2026 · 39 Min.
Praktische handwerkliche Erfahrung — etwa durch eine Tischlerlehre oder längere Praktika — macht Architektur- und Innenarchitekturstudierende deutlich kompetenter im Umgang mit Materialität, Machbarkeit und räumlicher Umsetzung; rein digitale Entwurfsarbeit kann das nicht ersetzen.
Die Folge thematisiert die Lücke zwischen akademischer Ausbildung und handwerklicher Praxis: Studierende ohne eigene handwerkliche Erfahrung entwerfen oft ohne Sinn für Materialstärken, Verbindungen und Machbarkeit. Es wird empfohlen, vor oder während eines Architektur- oder Innenarchitekturstudiums eine Tischlerlehre oder längere Praxisphasen einzubauen, um Dreidimensionalität, Materialwissen und kommunikative Gleichberechtigung mit Handwerkern zu fördern. Außerdem betont die Folge den Wert von Zeichnung, Modellbau und Haptik gegenüber reinen Laptop-Präsentationen.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristoph LungenwitzGAST
Christoph Lungenwitz ist Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter. Im Gespräch berichtet er von seiner Ausbildung, dem Studium an der Kunstakademie und seiner Arbeit im Messebau sowie Lehrtätigkeiten in Düsseldorf; er plädiert für mehr handwerkliche Praxis in der architektonischen Ausbildung und betont Materialwissen, Modellbau und Haptik.
Alle Auftritte von Christoph Lungenwitz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.