Cathryn Clüver Ashbrook über den "amerikanischen Weckruf"
18. Juni 2026 · 54 Min.
Catherine Klüver-Ashbrook warnt, dass die USA durch gezielte Strategien und die Politik unter Donald Trump in Richtung einer illiberalen Demokratie rutschen und appelliert in ihrem Buch 'Der amerikanische Weckruf' an Europa, daraus Lehren zu ziehen und sich vorzubereiten.
In dem Gespräch analysiert Catherine Klüver-Ashbrook, wie sich demokratische Normen in den USA seit Trumps Präsidentschaft verschieben: Machtanhäufung in der Exekutive, gezielte Rechtsstrategien und die Schwächung von Institutionen. Sie beschreibt praktische Mechanismen wie Personalwechsel in der Verwaltung, juristische Präzedenzfälle und die Rolle konservativer Netzwerke. Zugleich betont sie Gegenkräfte — Gouverneure, Proteste und Gerichtsentscheidungen — und fordert ein europäisches und deutsches Wachsamkeits- und Verteidigungsprogramm für die Demokratie.
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Wer spricht
JJanik WiechersHOST
Moderator der Sendung 'NDR Kultur à la carte' und Gesprächsführer in dieser Episode; leitet das Interview und stellt zentrale Fragen zum Zustand der US-Demokratie.
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Politologin und Expertin für transatlantische Beziehungen; lehrte an der Kennedy School of Government der Harvard University, stand an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und leitet bei der Bertelsmann-Stiftung unter anderem das Deutsch‑Amerikanische Zukunftsforum. Autorin des Buches 'Der amerikanische Weckruf', in dem sie die Aushöhlung demokratischer Normen und einen Appell an Europa thematisiert.
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