Felicitas Hoppe ist unterwegs und philosophiert über das Reisen
28. Juni 2026 · 54 Min.
Reisen ist nicht primär eine touristische Flucht aus dem Alltag, sondern ein existenzielles Prinzip, das wiederholt trotz ausbleibender Erwartungserfüllung praktiziert wird und durch Zweifel, Sehnsucht und letztlich persönliche Transformation definiert ist.
Felicitas Hoppe, die Schriftstellerin und Gewinnerin des Georg-Büchner-Preises, diskutiert mit Moderatorin Martina Kothe über ihre Reisebiografie. Sie betont, dass sie keine „Reiseschriftstellerin", sondern eine „reisende Schriftstellerin" ist und dass das Reisen aus einer inneren Notwendigkeit entsteht – aus dem Bedürfnis, die Grenzen der eigenen Perspektive zu überwinden. Das Gespräch behandelt die Paradoxien des Reisens: die Sehnsucht, die trotz chronischen Scheiterns der Erwartungen bestehen bleibt, die moralischen Dimensionen des modernen Reisens und die transformative Kraft von Erfahrung und Literatur.
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Wer spricht
FFelicitas HoppeGAST
Schriftstellerin, seit etwa 30 Jahren vielreisend; Autorin des Buches »Reisen«. Sie lebt seit rund 40 Jahren in Berlin, unterhält ein Zweit‑Basecamp im Schweizer Wallis und berichtet von einer viermonatigen Weltfahrt auf einem Containerschiff sowie von ihrem Verständnis von Reisen versus Urlaub.
Alle Auftritte von Felicitas Hoppe →MMartina KotheHOST
Moderatorin und Journalistin der Sendung NDR Kultur à la carte. Führt das Gespräch mit Gästen zu kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen.
Alle Auftritte von Martina Kothe →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.