Hans Zischler erläutert seine Annäherung an Thomas Mann in dem Film 'Vaterland' sowie seinen Zugang zu Sprache, Musik und Schreiben.
In einem Gespräch mit Katja Weise beschreibt Hans Zischler, wie er die von ihm gespielte historische Figur nicht imitieren, sondern über Haltung und Präsenz annähern wollte. Er erklärt die filmische Balance zwischen dokumentarischem Stil und erzählerischer Verdichtung sowie die Bedeutung von Musik für die emotionalen Momente. Außerdem spricht Zischler über seine Erfahrungen mit Sprache, Stimme und sein neues Buch, das im Herbst erscheint.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatja WeiseHOST
Moderatorin und Redakteurin bei NDR Kultur; präsentiert das Kulturmagazin »à la carte«, das Literatur, Theater, Musik und andere Kulturthemen für die norddeutsche Zuhörerschaft bespricht.
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Schauspieler und Autor, seit den 1970er Jahren filmaktiv; wurde durch Wim Wenders' Film 'Im Lauf der Zeit' (1976) bekannt. Arbeitete mit Regisseuren wie Wim Wenders, Peter Handke und Peter Lilienthal sowie in Produktionen von Claude Chabrol und Andrew Birkin. Neben seiner Filmarbeit schreibt er Romane und Sachbücher (u. a. 'Berlin ist zu groß für Berlin', 'Kafka geht ins Kino') und übersetzte die Graphic Novel 'Die drei Leben der Hannah Arendt' von Ken Krimstein. In dem Gespräch geht es außerdem um seine Rolle als Thomas Mann in 'Vaterland', seine Auffassung von Sprache und Musik sowie sein neues Buch 'Yumikos Paravon'.
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