Roland Schwab bespricht seine Inszenierung von Pique Dame in Hannover und erklärt, wie Musik, Raum und Bildsprache den Wahnsinn der Oper auf die Bühne bringen.
Im Gespräch mit Friederike Westerhaus erläutert Roland Schwab seine dramaturgische Herangehensweise an Pique Dame: Die Musik als Ausgangspunkt, die obsessive Ostinati als Bühnenbild und eine ‚Infinity-Treppe‘ als zentrales Raumkonzept. Er beschreibt konkrete szenische Lösungen (zwei Geiger als Verkörperung des Wahnsinns), seine Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Francesco Angelico und verortet sein Arbeiten innerhalb seiner filmischen und wagnerischen Einflüsse. Premiere ist am Sonnabend, 12. September, in Hannover; Aufführungen laufen bis 15. November.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
FFriederike WesterhausHOST
Friederike Westerhaus ist die Moderatorin der Sendung NDR Kultur à la carte und führt in dieser Folge das Interview mit Andreas Schager. Sie moderiert die Folge, leitet das Gespräch und informiert über Programmhinweise der Bayreuther Festspiele.
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Opernregisseur mit internationaler Reputation, studierte bei Götz Friedrich und war Assistent bei Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Bekannt für auffällige Inszenierungen (u. a. Lohengrin mit Flugzeugwrack, Rosenkavalier im Weltall) und die 2022 gefeierte Tristan-und-Isolde-Inszenierung in Bayreuth; derzeit Regisseur der Pique Dame-Premiere in Hannover.
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