Die neue Aufnahme von Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ auf einem historischen Tafelklavier bietet eine ungewöhnliche, intime und hörenswerte Interpretation.
Ulrike Henningsen stellt eine neue Einspielung von Schuberts ‚Die schöne Müllerin‘ vor. Die Aufnahme wurde auf einem Tafelklavier von 1810 eingespielt und rekonstruiert damit die private, kammermusikalische Aufführungssituation des frühen 19. Jahrhunderts. Das Instrument liefert zarte, differenzierte Klangfarben und begrenzte Lautstärke; die vokale Darstellung erzählt die Handlung nuancenreich und gut verständlich. Musikwissenschaftliche und literaturgeschichtliche Aspekte wie die Rolle des Bachs und Deutungsfragen des Schlusslieds werden ebenfalls kurz erörtert; erschienen ist das Album beim Label Alpha.
Zahlen & Fakten
mehr als 200
Anzahl der bereits existierenden Aufnahmen von Schuberts ‚Die schöne Müllerin‘
1810
Baujahr des eingesetzten Tafelklaviers, auf dem die Aufnahme entstand
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
UUlrike HenningsenHOST
Musikjournalistin und Kritikerin, die für den NDR tätig ist. Sie präsentiert und kommentiert klassische Musikveröffentlichungen im Rahmen des Formats 'NDR Kultur – Neue Alben' und vermittelt dabei spezialisierte Fachinformationen zu Komposition, Interpretation und historischem Kontext für ein kulturell interessiertes Publikum.
Alle Auftritte von Ulrike Henningsen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.