Mirko Bonnet erzählt in 'Kanzlerkino' mit viel Mitgefühl und scharfem Blick auf Freundschaft, Verrat und Macht eine Bonner-Republik-Geschichte ohne Groll.
Joachim Dix stellt Mirko Bonnet und sein Buch 'Kanzlerkino' vor: Ein Roman, der die Wendejahre 1988–1994 und das Leben am Rande der Macht schildert. Bonnet erzählt von Brieffreundschaften, alten DDR-Verstrickungen und intrigenreichen Machtspielen rund um den fiktiven Kanzler Viktor Bruegel. Stilistisch fällt das Buch durch langsame, vormodernere Kommunikationsformen, Humor, kriminalistische Stränge und ein starkes Mitgefühl für die Figuren auf.
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Joachim Dix moderiert das NDR‑Kultur‑Format »à la carte« und führt in der Sendung Interviews mit Gästen. In dieser Folge befragt er Mirko Bonné ausführlich zu dessen neuem Roman, stellt Musikauswahl‑Bezüge her und leitet die Gesprächsabschnitte.
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Mirko Bonnet ist der Autor von 'Kanzlerkino' und spricht in der Folge über sein Buch. Er nutzte bereits in seinem 2009 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman 'Wie wir verschwinden' die Briefform als erzählerisches Mittel; im Beitrag erläutert er Motive, Figuren und die zeitliche Verankerung Anfang der 90er Jahre.
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