Peter Helling bespricht den Roman Sehnsucht als virtuoses, zugleich distanziertes Konstrukt, das verschiedene Zeiten verwebt, ohne starke emotionale Identifikation zu erzeugen.
Peter Helling analysiert Szczepan Twardochs Roman Sehnsucht: Ein Rentner bricht zu einer symbolischen Schiffsreise auf, die in mehreren Zeitebenen erzählt wird. Der Autor schreibt sich selbst in die Geschichte, die historische, gegenwärtige und spekulative Zukunftsschichten verbindet. Helling lobt die energetische, groteske Erzählweise, kritisiert jedoch, dass der Roman trotz formaler Virtuosität emotional distanziert bleibt und die Hauptfigur keine starke Identifikation ermöglicht.
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Peter Helling ist der Rezensent in dieser Aufnahme; er hat den Roman 'Sehnsucht' gelesen und bespricht Handlung, erzählerische Schichten und stilistische Stärken sowie Schwächen des Buches.
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