Der norwegische Staatsfonds wandelt Öl- und Gaserlöse in ein riesiges Anlagevermögen um, das hohe Gewinne erzielt, zugleich aber ethische, ökologische und fiskalpolitische Spannungen erzeugt; die Schweiz hat kein vergleichbares Modell aus strukturellen und politischen Gründen.
Die Folge erklärt, wie Norwegen aus Öleinnahmen einen Staatsfonds aufgebaut hat (mehr als 22 Billionen NOK) und im ersten Halbjahr 184 Milliarden Dollar Gewinn erzielte. Korrespondent Bruno Kaufmann beschreibt den historischen Wandel und die Bedeutung für Norwegens Gesellschaft. SRF-Wirtschaftsredaktor Matthias Heim ordnet ein, warum die Schweiz keinen ähnlichen Fonds hat (keine Rohstoffe, Widerstand von Nationalbank und Bundesrat). Moderation: Salvador Atasoy.
Zahlen & Fakten
184 Milliarden Dollar
Halbjahresgewinn des norwegischen Staatsfonds im ersten Halbjahr 2026
3%
Regel: Anteil des Fondswerts, den Norwegen jährlich für den Staatshaushalt entnehmen darf
1,5%
Anteil aller weltweit gelisteten Aktienwerte, der dem norwegischen Staatsfonds gehört
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60–80%
Anteil des Fondsvermögens, der in Aktien investiert ist
1,9 Billionen CHF
Ungefährer Gegenwert des Fondsvermögens (mehr als 22 Billionen NOK) in Schweizer Franken
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoCNBC (Interview/Statement von Nikolai Tangen zum Fondsmanagement)
• PodcastSRF (Gespräch mit Christopher Wright, Leiter Nachhaltigkeit im norwegischen Staatsfonds, Juni; zitiert)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSalvador AtasoyHOST
Journalist und Moderator bei SRF Radio; präsentiert und moderiert die Sendung »News Plus« auf SRF 4 News und führt in dieser Folge durch die Einordnung und das Gespräch zur Piusbruderschaft.
Alle Auftritte von Salvador Atasoy →BBruno KaufmannGAST
Nordeuropa-Korrespondent bei SRF; berichtet über Norwegen, die historische Entwicklung des Ölreichtums und die Rolle des Staatsfonds für die norwegische Gesellschaft und Politik.
Alle Auftritte von Bruno Kaufmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
