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25 Jahre 9/11: Werden wir seither alle mehr überwacht?

11. September 2026 · 14 Min.

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben das Bedürfnis nach verstärkter Überwachung verstärkt; die technische Entwicklung macht Überwachung leichter, führt aber zu einem dauernden Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Grundrechten.

Moderatorin Isabel Meissen spricht mit den Experten Ahmed Adjil und Franzisko Klauser darüber, wie 9/11 die Wahrnehmung von Sicherheit veränderte und Überwachungspraktiken prägte. Ahmed Adjil erklärt die Verschiebung hin zu präventiver Beobachtung potenziell radikalisierter Personen, während Franzisko Klauser auf die technische Seite eingeht: Smartphones, vernetzte Kameras und Datenspuren machen Überwachung allgegenwärtig. Beide betonen den Abwägungsbedarf zwischen Prävention und dem Schutz individueller Freiheitsrechte.

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: 9/11 als Wendepunkt für Sicherheits- und Überwachungspolitik · ab 00:00
Technologische Entwicklung: Smartphones, Kameras und Datenspuren · ab 05:19
Nutzen versus Risiken: Wirksamkeit, Prävention und Freiheitsabwägung · ab 07:13

Wer spricht

I
Isabel MeissenHOST

Isabel Meissen moderiert die Folge, eröffnet das Thema Johann Mansambi und führt durch die Einordnungen und das Gespräch. Sie gibt Kontext zur WM-Leistung und leitet die Beiträge der Expertin ein.

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A
Ahmed AdjilGAST

Assistenzprofessor an der Universität Luzern mit Schwerpunkt Kriminologie und Sicherheitsforschung; forscht zu Radikalisierung und Terrorismusbekämpfung und erklärt präventive nachrichtendienstliche Maßnahmen.

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F
Franzisko KlauserGAST

Professor für Politische Geografie an der Universität Neuenburg; analysiert technologische Entwicklungen wie vernetzte Kameras, Smartphones und die Entstehung systematischer Datenspuren im Alltag.

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