Die Anschläge vom 11. September 2001 haben das Bedürfnis nach verstärkter Überwachung verstärkt; die technische Entwicklung macht Überwachung leichter, führt aber zu einem dauernden Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Grundrechten.
Moderatorin Isabel Meissen spricht mit den Experten Ahmed Adjil und Franzisko Klauser darüber, wie 9/11 die Wahrnehmung von Sicherheit veränderte und Überwachungspraktiken prägte. Ahmed Adjil erklärt die Verschiebung hin zu präventiver Beobachtung potenziell radikalisierter Personen, während Franzisko Klauser auf die technische Seite eingeht: Smartphones, vernetzte Kameras und Datenspuren machen Überwachung allgegenwärtig. Beide betonen den Abwägungsbedarf zwischen Prävention und dem Schutz individueller Freiheitsrechte.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IIsabel MeissenHOST
Isabel Meissen moderiert die Folge, eröffnet das Thema Johann Mansambi und führt durch die Einordnungen und das Gespräch. Sie gibt Kontext zur WM-Leistung und leitet die Beiträge der Expertin ein.
Alle Auftritte von Isabel Meissen →AAhmed AdjilGAST
Assistenzprofessor an der Universität Luzern mit Schwerpunkt Kriminologie und Sicherheitsforschung; forscht zu Radikalisierung und Terrorismusbekämpfung und erklärt präventive nachrichtendienstliche Maßnahmen.
Alle Auftritte von Ahmed Adjil →FFranzisko KlauserGAST
Professor für Politische Geografie an der Universität Neuenburg; analysiert technologische Entwicklungen wie vernetzte Kameras, Smartphones und die Entstehung systematischer Datenspuren im Alltag.
Alle Auftritte von Franzisko Klauser →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
