Seit der Rückkehr der Taliban vor fünf Jahren wurden Frauenrechte in Afghanistan systematisch eingeschränkt; Frauen wehren sich dennoch mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, digitalen Bildungsangeboten und kreativen Protestformen gegen ihre soziale Ausgrenzung.
Corinna Heinzmann moderiert das Gespräch mit der freien Journalistin Nabila Laleh, die die Lage in Afghanistan beschreibt. Seit der Machtübernahme 2021 schränken die Taliban Frauen Schritt für Schritt in Bildung, Arbeit und öffentlichem Leben ein. Trotz wirtschaftlicher Not und Hoffnungslosigkeit organisieren Frauen heimlich Bildungsangebote, Online-Lernen und kreative Protestaktionen, um Freiräume zu bewahren und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Perspektive bleibt düster; konkrete politische Öffnungen sind derzeit nicht erkennbar.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
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Corinna Heinzmann tritt in der Folge als Moderatorin auf; sie führt durch den Marktbericht in Basel und das anschliessende Interview mit dem Hydrogeologen Oliver Schilling.
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Nabila Laleh ist freie Journalistin mit Fokus auf Afghanistan und Pakistan. Sie leitete mehrere Jahre das Büro der Deutschen Presseagentur (dpa) in Islamabad, war mehrfach in Afghanistan vor Ort und bringt neben beruflicher Erfahrung auch afghanische Wurzeln in die Einordnung ein.
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