Die WM 2026 in Nordamerika bringt der FIFA etwa 10 Milliarden Dollar ein, doch für nationale Verbände wie die Schweiz bleibt davon überraschend wenig, während kleinere Fussballländer von den FIFA-Geldern stark abhängig sind.
Die bevorstehende Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko ist mit 104 Spielen, mehr teilnehmenden Nationen und massiven Einnahmen ein Rekordturnier. Die FIFA verdient primär über Fernsehrechte, Sponsoring, Lizenzen und Ticketverkäufe, wobei die Ticketpreise durch dynamische Preisgestaltung und einen unregulierten Zweitmarkt extrem hoch ausfallen. Während der Schweizerische Fussballverband trotz Turnierbeteiligung nur 2–3 Millionen Franken verdient und durch hohe Kosten sowie Steuern in Kalifornien belastet wird, sind kleinere Fussballländer auf die FIFA-Fördergelder überlebenswichtig – ein Machtfaktor, den FIFA-Präsident Infantino geschickt nutzt.
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Wer spricht
DDominik BrandHOST
Dominik Brand ist Journalist und Moderator der SRF-Sendung «News Plus». Er führt diese tägliche 15-Minuten-Newsshow, stellt Fragen, strukturiert Interviews und moderiert die vorliegende Folge über die Berichterstattung im Aargauer Missbrauchsfall.
Alle Auftritte von Dominik Brand →IIsabel PfaffGAST
Wirtschaftsredaktorin bei SRF; berichtet über die wirtschaftlichen Aspekte des Sports und analysiert die Finanzströme der FIFA sowie die wirtschaftlichen Folgen von Fußball-Weltmeisterschaften.
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Mediensprecher des Schweizerischen Fussballverbands (SFV); vertritt den Verband in der Öffentlichkeit und äußert sich zu Fragen rund um die Nationalmannschaft und internationale Turniere.
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