Nordkorea zeigt Anzeichen eines lokal begrenzten wirtschaftlichen Aufschwungs, der vor allem Eliten erreicht, während ein grosser Teil der Bevölkerung weiterhin unter Armut und Unterernährung leidet; internationale Geldströme und geopolitische Interessen stärken dagegen das Regime.
Moderatorin Isabelle Maissen spricht mit Samuel Emch, SRF‑Korrespondent in China, über aktuelle Bilder aus Nordkorea, die von modernem Stadtleben und einem Wirtschaftsboom berichten. Emch erklärt, dass es sichtbare Verbesserungen vor allem in Pyongyang gibt, diese aber lokal und elitär bleiben. Finanzquellen wie russische Zahlungen, Cyber‑Diebstahl in Kryptowährungen und Arbeitslöhne aus dem Ausland stützen das Regime politisch und wirtschaftlich.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
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Samuel Emch ist SRF‑Korrespondent, lebt in China und betreut die Berichterstattung zu Nordkorea. In der Folge ordnet er Satellitenbeobachtungen, Berichte von Reisenden und die Rolle internationaler Geldquellen ein, erklärt Unterschiede zwischen Pyongyang und ländlichen Regionen und bewertet die politischen Auswirkungen des wirtschaftlichen Aufschwungs.
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