Sialkot in Pakistan stellt 70 Prozent aller Fußbälle weltweit her – eine Tradition, die vielen Frauen wirtschaftliche Unabhängigkeit und bessere Zukunftschancen ermöglicht hat.
Die Episode beleuchtet die Geschichte der Fußballproduktion in der pakistanischen Stadt Sialkot, die historisch auf britische Kolonialherrschaft zurückgeht. ARD-Journalistin Lena Bodewein berichtet von der Näherin Varsha Murad und ihren 1000 Fabrikkolleginnen, die WM-Bälle nähen. Trotz niedriger absoluter Löhne hat die Industrie zu messbaren Verbesserungen in Bildung, Arbeitsbedingungen und Frauenempowerment geführt – wirft aber auch Fragen über faire Entlohnung in der globalen Sportindustrie auf.
Zahlen & Fakten
70 %
Anteil der weltweit produzierten Fußbälle, die aus Sialkot stammen
35–40 %
Anteil weiblicher Arbeitskräfte in den Fabriken Sialkots
1000
Anzahl der Fabriken in Sialkot, die Fußbälle herstellen
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
400–450
Anzahl der Fußbälle, die Varsha Murad täglich näht
14.000
Fußbälle, die eine einzelne Fabrik pro Tag verlassen
28 EUR
Anfangslohn, den Varsha Murad beim Einstieg verdiente
155 EUR
Aktueller monatlicher Lohn von Varsha Murad nach elf Jahren
170 EUR
Einzelhandelspreis für einen WM-Fußball (Adidas)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLena BodeweinGAST
Journalistin der deutschen ARD mit Büro im Studio Neu-Delhi, Indien. Spezialisiert auf investigative Berichterstattung aus dem südasiatischen Raum. Für diese Episode recherchierte sie über die Fußballproduktion in Sialkot, Pakistan, unter anderem durch lokale Journalisten vor Ort, da ihr selbst die Einreise verweigert wurde. Sie berichtet aus erster Hand über Arbeitsbedingungen, Frauenempowerment und wirtschaftliche Entwicklungen in der pakistanischen Textilindustrie.
Alle Auftritte von Lena Bodewein →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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