NZZ Geopolitik
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Europas trockene Zukunft: Drohen jetzt Wasserkriege?

19. August 2026 · 28 Min.

Die aktuelle Dürre in Europa verschärft Nutzungs- und Verteilungsspannungen um Wasser; trotz zunehmender Konflikte überwiegt meist friedliche Kooperation, gewaltsame „Wasserkriege“ bleiben aber unwahrscheinlich.

Zahlen & Fakten

>95 %

Anteil des Wassers, von dem Ägypten laut Diskussion für seine Versorgung vom Nil abhängt

über 300

Anzahl der weltweit grenzüberschreitenden Süßwasserflüsse, die Kooperation erfordern

9

Anzahl der Länder, durch die der Rhein fließt (Hinweis auf grenzüberschreitende Abhängigkeit)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Konkrete Dürre-Beispiele und akute Verteilungskonflikte · ab 00:11
Ursachen, Staudämme und das Verhältnis von Konflikt und Kooperation · ab 02:24
Institutionen, Governance und Ausblick auf internationale Politik · ab 19:01

Quellen

RechtDonauschutzkonvention (genannt als Beispiel eines umfassenden Rahmenabkommens für die Donau)

ArtikelNZZ Akzent (Beitrag: «Nicht mehr als 5000, weil Wasser fehlt — will ein Walliser Dorf nicht wachsen»)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

D
David VogelHOST

David Vogel ist der Moderator der NZZ‑Geopolitik‑Folge und führte in diesem Interview die Gesprächsleitung mit Fragen zu den Schweizer «guten Diensten» und Aussenpolitik.

Alle Auftritte von David Vogel
S
Susanne SchmeierGAST

Susanne Schmeier ist Professorin für Wasserkooperation, Wasserrecht und Wasserdiplomatie am Institut IHE in Delft (Niederlande). In der Folge erläutert sie Forschungsergebnisse zu grenzüberschreitendem Wassermanagement, die Rolle von Staudämmen als Konfliktauslöser und die Bedeutung internationaler Abkommen und Konferenzen für die Zukunft der Wassersicherheit.

Alle Auftritte von Susanne Schmeier

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