Die aktuelle Dürre in Europa verschärft Nutzungs- und Verteilungsspannungen um Wasser; trotz zunehmender Konflikte überwiegt meist friedliche Kooperation, gewaltsame „Wasserkriege“ bleiben aber unwahrscheinlich.
David Vogel spricht mit der Wasserexpertin Susanne Schmeier über die beispiellose Trockenheit in Europa, konkrete Konflikte (z. B. Schweiz–Italien, Donau-Anrainer) und die Rolle von Staudämmen als Konfliktauslöser. Schmeier erklärt, warum grenzüberschreitendes Wassermanagement meist kooperativ verläuft, welche institutionellen Instrumente es gibt und wie der Klimawandel Druck auf bestehende Abkommen ausübt. Sie mahnt, dass der Sommer 2026 als Weckruf dienen könnte, warnt aber vor unilateralem Verhalten einzelner Staaten.
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DDavid VogelHOST
David Vogel ist der Moderator der NZZ‑Geopolitik‑Folge und führte in diesem Interview die Gesprächsleitung mit Fragen zu den Schweizer «guten Diensten» und Aussenpolitik.
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Susanne Schmeier ist Professorin für Wasserkooperation, Wasserrecht und Wasserdiplomatie am Institut IHE in Delft (Niederlande). In der Folge erläutert sie Forschungsergebnisse zu grenzüberschreitendem Wassermanagement, die Rolle von Staudämmen als Konfliktauslöser und die Bedeutung internationaler Abkommen und Konferenzen für die Zukunft der Wassersicherheit.
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