Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Ende erreicht hat (Wh.)
12. August 2026 · 28 Min.
Die neoliberale Globalisierung als dominantes Wirtschaftsmodell ist am Ende; die Welt bewegt sich in ein geoökonomisches Zeitalter, in dem Staaten strategisch ökonomisch handeln, Lieferketten selektiver werden und wirtschaftliche Macht geopolitisch eingesetzt wird.
Die Folge zeichnet nach, wie die Globalisierung 2.0 seit den 1970er Jahren gewachsen ist und warum sie heute nicht mehr in ihrer neoliberalen Form fortbesteht. Statt eines totalen Rückzugs von globalen Verflechtungen erklärt der Gast den Übergang zu einer Geoökonomie: Staaten intervenieren zielgerichteter, Investitionsprüfungen und Industriepolitik nehmen zu, und strategische Erwägungen prägen nun Handels- und Unternehmensentscheidungen. Politisch führen diese Entwicklungen zu mehr Unsicherheit, einem Erstarken populistischer Kräfte, aber auch zu neuen Möglichkeiten, drängende Probleme wie den Klimawandel politisch anzugehen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDavid VogelHOST
David Vogel ist der Moderator der NZZ‑Geopolitik‑Folge und führte in diesem Interview die Gesprächsleitung mit Fragen zu den Schweizer «guten Diensten» und Aussenpolitik.
Alle Auftritte von David Vogel →MMilan BabicGAST
Politökonom an der Freien Universität Amsterdam; erklärt in der Folge das Konzept der Geoökonomie, analysiert das Ende der neoliberalen Globalisierung und erörtert staatliches Eingreifen, Industriepolitik, Investitionsprüfungen sowie Folgen für Unternehmen und die Politik.
Alle Auftritte von Milan Babic →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.