NZZ Geopolitik
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Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert (Wh.)

5. August 2026 · 32 Min.

Religiöse Sprache und biblische Bilder in der offiziellen US-Politik werden gezielt eingesetzt und können den Iran-Konflikt politisch legitimieren und zusätzlich eskalieren.

Die Episode analysiert, wie in offiziellen Statements, Predigten und Social‑Media-Inszenierungen religiöse Metaphern und Endzeitbilder benutzt werden, um militärisches Handeln zu rechtfertigen. Es wird aufgezeigt, wie spezifische Strömungen des amerikanischen Protestantismus (z.B. pfingstliche und postmillenaristische Ideen) Kriegsrhetorik prägen und mit nationalistischer Selbstverklärung verschmelzen. Gleichzeitig betont der Gast die inneren Spannungen innerhalb des amerikanischen Christentums und die politischen Zwänge, die Eskalation bremsen könnten. Abschließend diskutiert die Folge mögliche Wege aus der religiös aufgeladenen Dynamik.

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Konkrete Beispiele religiöser Rhetorik in offiziellen US‑Äußerungen · ab 00:36
Analyse: theologische Strömungen, Narrative und politische Instrumentalisierung · ab 03:55
Konsequenzen und Ausblick: Eskalationsrisiken und Möglichkeiten zur Deeskalation · ab 28:47

Wer spricht

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Marlin OehlerHOST

Marlin Oehler ist Host der Sendung NZZ Geopolitik; sie/er moderiert die Episode, führt das Gespräch und stellt kritische Fragen zur politischen und religiösen Dimension des Iran‑Konflikts.

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Michael HochgeschwenderGAST

Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte und Kulturanthropologie am Amerika‑Institut der LMU München. Er arbeitet hauptsächlich zur amerikanischen Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts und kommentiert in der Folge die Quellenlage und die Legendenbildung des Wilden Westens.

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